Autor*innen: Tom Schaal, Tonio Schönfelder, Jörg Klewer, Joachim Kugler | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 17 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.10.2014 | DOI: 10.3936/1271
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Die Qualitätsprüfungen in deutschen Pflegeheimen sollen den Wettbewerb zwischen diesen fördern. Dabei wird zu jeder überprüfung in Abhängigkeit der Einrichtungsgröße eine Zufallsstichprobe zwischen 5 und 15 Bewohnern gebildet. Diese Querschnittsstudie untersuchte die Abweichungen zwischen den geforderten Stichproben zu diesen überprüfungen und den realisierten Stichproben. Es wurden 231 Qualitätsberichte (2.015 Bewohner) aus den Jahren 2010-2013 analysiert. Deskriptive Statistiken, nicht-parametrische Tests und eine lineare Regression wurden berechnet. Es wurden unterschiedliche Stichprobengrößen bei gleicher Pflegeheimgröße festgestellt. Die vorgegeben Werte wurden mehrheitlich überschritten. Unterschreitungen lagen nicht vor. Mit zunehmender Bettenanzahl eines Pflegeheimes wurde eine systematische Verzerrung aufgezeigt. Die Ergebnisse wurden vor dem Hintergrund einer fehlenden Vergleichbarkeit und einer Wettbewerbsverzerrung diskutiert.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.