Autor*innen: Mag. Christiane Kreyer, Univ.-Prof. Dr. Sabine Pleschberger | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 18 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 18.12.2015 | DOI: 10.3936/1323
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Abstract
Angehörige tragen entscheidend zum Gelingen der häuslichen Palliativversorgung bei, jedoch sind sie stark belastet und haben selbst ein hohes Risiko zu erkranken. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wie eine häusliche Palliativversorgung aus der Perspektive der Angehörigen verläuft. Dazu wurde eine qualitative longitudinale Einzelfallstudie durchgeführt. Die Falldokumentation umfasst vier offene Interviews mit einem Angehörigen sowie Feldnotizen. Die Daten wurden fallrekonstruktiv ausgewertet. Es zeigte sich, dass die häusliche Palliativversorgung in Phasen abgebildet werden kann, die durch Unterschiede in der Stabilität gekennzeichnet sind. Die Phasen wechseln für die Beteiligten plötzlich und unerwartet und erzeugen eine zunehmende Dynamik. Diese hat Auswirkungen auf die Handlungsfähigkeit und geht mit veränderten Bewältigungsherausforderungen für Angehörige einher. Pflegeinterventionen können zur Stabilisierung des Systems beitragen, dies gilt es näher zu untersuchen.
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