Autor*innen: Dr. Madlen Hörold, Prof. Dr. Margarete Landenberger | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 19 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 27.01.2016 | DOI: 10.3936/1331
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Die vorliegende Studie im Querschnittsdesign fokussiert den Status der COPD-bedingten Beeinträchtigungen und Ängste bei erwachsenen Patienten im ambulanten Sektor mittels standardisierter Befragung. Unter Anwendung des Clinical-COPD-Questionnaire, des COPD-Disability-Index, des COPD-Assessment-Tests und des COPD-Angst-Fragebogens wurden in einer Gelegenheitsstichprobe COPD-bedingte Beeinträchtigungen und Ängste ermittelt. Insgesamt nahmen 80 Patienten im Alter von durchschnittlich 67, 1 (± 8, 5) Jahren an der Befragung teil. Im Ergebnis zeigten sich vor allem krankheitsbedingte Beeinträchtigungen in den Bereichen Atmung, körperliche Belastung und Erholung sowie familiäre und häusliche Verpflichtungen. Krankheitsbedingte Ängste (insbesondere die Progredienzangst) hatten in der Studienpopulation eine hohe Relevanz. Zudem konnte gezeigt werden, dass krankheitsbedingte Faktoren, beispielsweise ein zunehmender Schweregrad und auch die Langzeitsauerstofftherapie, mit einem gesteigerten Erleben von COPD – bedingten Beeinträchtigungen und Ängsten einhergehen. Die Verminderung von Beeinträchtigungen und die Bewältigung der wahrgenommenen Ängste sowie die Berücksichtigung des sich daraus ergebenden Aufklärungsund Beratungsbedarfs stellen Interventionsansätze zur Selbstmanagementförderung der Patienten dar.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.