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Einsatz des Gesundheitsförderungsprofils Psychiatrie GEPPSY zur Erhebung körperlicher Gesundheitsrisiken von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen im ambulanten Setting

Autor*innen: Sulin Bänziger, Anna Hegedüs, Christian Burr, Katharina Glavanovits, Ian Needham, Christoph Abderhalden (†), Dr. Eva Cignacco   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 19   |   Heft: 3   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 23.03.2016   |   DOI: 10.3936/1333


Abstract

Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen haben häufig körperliche Gesundheitsrisiken, die jedoch selten diagnostiziert und behandelt werden. Das Ziel dieser Studie ist die Erhebung der Prävalenz körperlicher Gesundheitsrisiken bei ambulant behandelten Patientinnen und Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen und die Erfassung der durchgeführten Pflegeinterventionen. Es wurden 146 Personen mit der Diagnose Schizophrenie oder Affektive Störung mittels des Gesundheitsförderungsprofils Psychiatrie (GEPPSY) befragt. Die häufigsten körperlichen Risiken zeigten sich in den Gesundheitskriterien „Bauchumfang“ (78%), „Lipide“ (76%), „Body Maß Index“ (70%) und „Rauchen“ (61%). In nur 13 von 27 Kriterien erhielt mehr als die Hälfte der Patientinnen und Patienten mit einem Risiko eine Intervention. Die beträchtliche Anzahl an Gesundheitsrisiken bestätigte, dass die somatischen Probleme und Folgeerkrankungen psychischer Krankheiten systematisch untersucht und behandelt werden müssen.


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