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Was es für Väter bedeuten kann, ein chronisch erkranktes Kind zu haben

Autor*innen: Insa Keßler, Univ.-Prof. Dr. Wilfried Schnepp   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 19   |   Heft: 6   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 07.06.2016   |   DOI: 10.3936/1348


Abstract

In den vergangenen Jahren haben Forschungsarbeiten gezeigt, dass ein chronisch erkranktes Kind auch für jedes einzelne Familienmitglied belastend wirkt. Herausgestellt hat sich weiterhin, dass Unterstützungsmaßnahmen nur dann wirksam sein können, wenn sie individuell zugeschnitten werden können. Es ist immer noch wenig bekannt, wie Väter es erleben, ein chronisch krankes Kind zu haben und welche Auswirkungen dieses Erleben auf sie hat. In der vorliegenden Literaturstudie wurden 18 Forschungsarbeiten unter dieser Fragestellung zusammengefasst und analysiert. Synthese und Analyse der Literatur erfolgte in Anlehnung an Dixon-Woods et al. (Dixon-Woods et al., 2006) mittels „Critical Interpretive Synthesis“ (CIS). Festgestellt wurde, dass Väter eine schwere physische chronische Erkrankung ihres Kindes häufig als Trauma erleben. Bemerkenswert ist, dass diese gravierenden Auswirkungen in allen Forschungsarbeiten bestenfalls nur erwähnt, aber nicht genauer untersucht wurden.


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