Autor*innen: Martin R. Fröhlich, Elisabeth Handel, Dr. Irmela Gnass, JProf. Dr. Erika Sirsch, Dr. Horst Rettke, Prof. Dr. Rebecca Spirig | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 19 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 19.12.2016 | DOI: 10.3936/1468
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Abstract
Kognitiv und bewusstseinsbeeinträchtigte Patient(inn)en können nicht über Schmerz Auskunft geben. Eine bedarfsgerechte Schmerztherapie ist herausfordernd. 2002 begann die Entwicklung des Zurich Observation Pain Assessments (ZOPA©) zur Schmerzfremdeinschätzung bei dieser Patientengruppe. Der Beitrag zeigt den Entwicklungsprozess des ZOPA© und beleuchtet ihn kritisch hinsichtlich aktueller Empfehlungen zur Instrumentenentwicklung. Es erfolgt die Zuordnung zu anderen Fremderfassungsinstrumenten für Intensivpatient(inn)en. Der Entwicklungsprozess des ZOPA© folgte den Literaturempfehlungen. Ein abweichendes methodisches Vorgehen bestand bei der Bestimmung der Inhaltsund Konstruktvalidität. ZOPA© bietet valide und reliable Messergebnisse und ist klinisch in der Neurochirurgie und Neurologie etabliert. Eine wissenschaftliche Überprüfung des ZOPA© bei anderen Patientengruppen ist zur gezielten Weiterentwicklung erforderlich.
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