Autor*innen: Jan Daniel Kellerer BScN, Priv.-Doz. Dr. Gerhard Müller, Ass.-Prof. Dr. Daniela Deufert | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 20 | Heft: 3 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 30.03.2017 | DOI: 10.3936/1501
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Abstract
Obwohl Dickdarmspiegelungen als Mittel der Wahl zur Verhütung des kolorektalen Karzinoms gelten, sind Angst und die Erwartung von Schmerzen Gründe, sich gegen die Untersuchung zu entscheiden. Die Wirkung von Musik als angstund schmerzreduzierende Maßnahme mit Bezug auf dieses spezielle Setting wird deshalb in Form einer systematischen Übersichtsarbeit untersucht. Einige Studien finden eine Reduktion des Angstund Schmerzerlebens sowie eine Reduktion sedierender Medikamente und physiologische Parameter zeigen sich positiv beeinflusst. Allgemeine Untersuchungserfahrung, Patientenzufriedenheit und die Bereitschaft zur Untersuchungswiederholung sind deutlich verbessert. Musik kann im Rahmen von Dickdarmspiegelungen als kostengünstige komplementärmedizinische Intervention empfohlen werden.
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