Autor*innen: Martin R. Fröhlich, Prof. Dr. Gabriele Meyer, Prof. Dr. Rebecca Spirig, Dr. Horst Rettke | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 22 | Heft: 2 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 15.02.2019 | DOI: 10.3936/1585
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Abstract
Die Schmerzerfassung bei Patient(inn)en mit Bewusstseinsund kognitiven Einschränkungen auf der Intensivstation stellt Intensivpflegende und Ärztinnen/Ärzte aufgrund fehlender Selbstauskunft vor Herausforderungen. An Fremderfassungsinstrumente ergeht der Anspruch, mit ihren Items Schmerz bei einem breiten Patientenspektrum anzuzeigen und bei Pflegenden als deren Anwender(innen) akzeptiert zu sein. Diese qualitative, explorative Studie, die im Rahmen der Validierung des Zurich Obervation Pain Assessments (ZOPA©) durchgeführt wurde, untersuchte, welche patientenbezogenen Parameter Intensivpflegende bei der Schmerzeinschätzung bei Intensivpatient(inn)en nutzen. Die auf drei Intensivstationen mit Hilfe der Think-aloud-Technik erhobenen Daten wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Die Ergebnisse zeigten ein breites Spektrum von Verhaltensmerkmalen und physiologischen Indikatoren. Diese sind zum Teil bereits in bekannten Instrumenten enthalten. Deutlich wurde zudem, dass sie von den Pflegenden sowohl als Ausdruck von Schmerz, aber auch von anderen Empfindungen wie Stress, Angst oder Unbehagen interpretiert werden. In weiteren Studien zu ZOPA© wird die Validität dieser neuen Parameter bei Patient(inn)en aus unterschiedlichen Fachgebieten untersucht werden.
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