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Das Pflegeheim – ein Ort für familienähnliche Strukturen und zur Substitution brüchiger familiärer Bindungen? Kritische Betrachtung einer konzeptionellen Idee im aktuellen Mainstream

Autor*innen: Janka Höld, Noemie Friedrich   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 22   |   Heft: 3   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 29.03.2019   |   DOI: 10.3936/1590


Abstract

Während die Betonung familienähnlicher Strukturen die stationäre Altenpflege in den letzten Jahren sukzessiv verändert, sind diese für einen Teil der Pflegenden bereits elementarer Bestandteil ihres (beruflichen) Selbstverständnisses. In einer Sekundäranalyse von 75 qualitativen Interviews zeichnete sich ab, dass Altenpflegende bei einer starken emotionalen Verbundenheit zum Arbeitsplatz bei seiner Beschreibung häufig auf das Bild und die Logik des Zuhauses oder der Familie zurückgreifen. Im vorliegenden Beitrag werden dieses Phänomen und die damit verbundenen Chancen erörtert, die Gefahren, die es birgt, kritisch betrachtet und seine Bedeutung für die gesellschaftliche Anerkennung der Pflege eruiert.


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