Autor*innen: Peschke, D.; Seibert, K.; Langer, G.; Richter, C.; Bratan, T.; Aichinger6, H.; Wolf-Ostermann, K. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 23 | Heft: 2 | Seiten: 124 bis 132 | Erscheinung: 06.04.2021 | DOI: 10.3936/11884
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Das Strukturmodell soll eine effiziente, übersichtliche, personenzentrierte Pflegedokumentation ermöglichen, die verstärkt auf die Fachlichkeit der Pflegenden setzt und zur Entlastung und Motivation beiträgt. Die EvaSIS-Studie untersuchte, ob diese Ziele, aus Sicht von Pflegedienstleitungen (PDL) und Pflegefachkräften (PFK) in Pflegediensten und Pflegeheimen im Versorgungsalltag erreicht werden. An den Befragungen nahmen 962 PDL und 1. 485 PFK teil. PFK gaben mehrheitlich an, dass das Strukturmodell die Aneignung fachlicher Kompetenzen fördert. Bei knapp der Hälfte der PFK hat sich die Motivation erhöht. Für eine Effizienzsteigerung liegen positive Hinweise vor und für die Mehrheit der PDL überwiegt der Nutzen den Einführungsaufwand. Die Erfahrungen mit der Risikomatrix weisen auf Schulungsund Begleitungsbedarf der PFK hin. Pflegeeinrichtungen können positive Auswirkungen der Einführung des Strukturmodells erwarten, sollten diese jedoch erfassen und evaluieren.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.