Autor*innen: Wüstner, K. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft | Jahrgang: 2021 | Heft: 5 | Seiten: 330 bis 339 | Erscheinung: 25.10.2021 | DOI: 10.3936/11973
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Viele Menschen wünschen sich, auch im Alter und bei Beeinträchtigungen möglichst lange so selbstbestimmt wie möglich im eigenen Zuhause verbleiben zu können. Wenn sich Angehörige nicht um ihre pflegebedürftigen Familienmitglieder kümmern können, kann ein Engagieren von 24-Stunden-Betreuungskräften helfen, diesen Wunsch zu erfüllen. Wegen der demographischen Entwicklung, steigender Nachfrage nach Haushaltsund Pflegeunterstützung und fehlender Regulierungen hat sich ein Markt mit großem Potenzial und Attraktivität entwickelt. Der Staat hat hier die Verantwortung weitgehend abgegeben und überlässt das Feld Agenturen, Betreuungskräften und Pflegebedürftigen bzw. ihren Angehörigen. Der Beitrag wirft einen Blick auf Vermittlungsformen und Agenturen, und er stellt mögliche Folgen des „grauen Marktes“ für beteiligte Akteure dar. Zuletzt werden Anregungen aufgegriffen, wie diese Form der Sorgearbeit transparenter, akzeptierter, besser geregelt und ihre Qualität besser gesichert werden könnte.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.