Autor*innen: Berger, B.; Graeb, F.; Reiber, P.; Essig, G.; Wolke, R. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft | Jahrgang: 25 | Heft: 5 | Seiten: 236 bis 243 | Erscheinung: 18.10.2023 | DOI: 10.3936/5054
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Abstract
Kompetenzen und Fähigkeiten im Bereich Mobilität zu fördern und zu erhalten, kann Pflegebedürftigkeit verhindern bzw. deren Fortschreiten vermindern. Ein entsprechend konzipiertes Angebot der Tagespflege könnte hierfür eine wichtige Grundlage bilden. Allerdings zeigt sich in den Datenerhebungen im Projekt IKK PEP, dass im Alltag der Tagespflege die Gäste kaum in ihrer Mobilität gefördert werden, obwohl diese größtenteils über erhebliche Ressourcen in diesem Bereich verfügen. Viele Alltagsaktivitäten werden von Mitarbeitenden übernommen, es werden kaum Bewegungsanlässe angeboten, so dass das Risiko einer Ortsfixierung steigt. Zudem stellt die ausgeprägte Heterogenität der Gäste u. a. hinsichtlich der kognitiven Fähigkeiten eine erhebliche Herausforderung bei der Gestaltung eines angemessenen Beschäftigungsangebots dar.
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