Autor*innen: Catania, P.; Bläuer, C.; Eissler, C. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft | Jahrgang: 25 | Heft: 6 | Seiten: 304 bis 309 | Erscheinung: 14.12.2023 | DOI: 10.3936/ngjgfd38
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Abstract
An einem Schweizer Universitätsspital wurden die hinderlichen und förderlichen Faktoren zur Nutzung von Pflegerichtlinien, sowie die Erwartungen an die Pflegerichtlinien aus Anwenderinnensicht untersucht. Mit einer gezielten Stichprobe aus neun Pflegefachpersonen wurden semistrukturierte Einzelinterviews durchgeführt. Die Datenauswertung erfolgte mit der thematischen Analyse nach Braun und Clarke. Die Resultate zeigen, dass die Nutzung von Pflegerichtlinien hauptsächlich von dem Bestreben nach einer einheitlichen und sicheren Pflege motiviert ist. Das Vorhandensein einer Informationsflut führt jedoch häufig dazu, dass Kolleg*innen konsultiert werden, bevor die Pflegerichtlinien genutzt werden. Um positive Veränderungen in der Praxis bewirken zu können, müssen die Pflegerichtlinien präsenter, zugänglicher und prägnanter sein.
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