Autor*innen: Bergholz , A. ; Paul , J. ; König , F. ; Merz, S. ; Holmberg, C. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft | Jahrgang: 27 | Heft: 2 | Seiten: 91 bis 97 | Erscheinung: 14.05.2025 | DOI: 10.3936/ayn4tg82
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Abstract
m Rahmen der Eindämmungsmaßnahmen der COVID-19 Pandemie war pflegerisches und medizinisches Personal in der stationären Versorgung häufig damit konfrontiert, das Spannungsverhältnis zwischen einer Ethik der öffentlichen Gesundheit und einer Ethik der patientenzentrierten Pflege zu bewältigen. Der Artikel geht der Frage nach, wie mit diesem Spannungsverhältnis umgegangen wurde und wie die daraus resultierenden Erkenntnisse zur Entlastung des Personals für zukünftige Pandemieplanungen beitragen können. Datenbasis sind qualitative Interviews aus dem Zeitraum 06/2020 bis 05/2021. Die Ergebnisse zeigen, dass flexible Umgangsformen mit Vorschriften eine subjektiv größere Entlastung vom Spannungsverhältnis offenbaren als eine strikte Einhaltung. Demnach ist eine Formulierung von Regeln in Pandemiesituationen mit Ermessensspielräumen und konkreten Ausnahmen förderlich, da subjektive Freiheitsgrade Belastung abmildern können.
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