Autor*innen: Lenzen, D. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 22 | Heft: 1 | Seiten: 45 bis 51 | Erscheinung: 01.01.1997 | DOI: 10.3936/docid40182
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Abstract
In der Moderne wurde die Vorstellung eines zyklischen Lebenslaufes ersetzt durch die Idee eines linearen Verlauf des Lebens. Dies hat Folgen für den Umgang des modernen Menschen mit dem Tod. Es fallen zudem auch die Übergangsriten weg, die ehemals den unumkehrbaren Übergang von einer Lebensphase zur anderen markierten. Der Autor vertritt die Ansicht, daß sich der moderne Mensch möglicherweise durch den Erwerb einer Krankheit den Ersatz für diese Übergangsriten sucht und der Arzt dadurch eine Art priesterlicher Begleiter wird.
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