Autor*innen: Kranich, C. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 29 | Heft: 9 | Seiten: 48 bis 50 | Erscheinung: 01.09.2004 | DOI: 10.3936/docid72213
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Die Beteiligung von Patientinnen an der Gestaltung des Gesundheitswesens ist in Deutschland ganz neu. Sie wird zwar seit vielen Jahren gefordert, die Politik hat sich jedoch immer sehr zögerlich verhalten. Doch jetzt hat sie plötzlich einen Sprung gewagt: Seit Anfang 2004 sitzen Patientenvertreter in etlichen wichtigen Ausschüssen mit Redeund Antrags-,aber noch ohne Stimmrecht. Das ist einerseits sehr erfreulich. Zugleich birgt es aber auch Gefahren: Wenn Patienten und ihre Vertreter beteiligt werden, dafür aber keine Ausstattung, keine Vorbereitung und kein Umfeld bekommen, kann alles zum billigen Alibi für die Politik verkommen.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.