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Nach der Reform ist vor der Reform

Autor*innen: Wagner, W.;   |   Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt   |   Jahrgang: 36   |   Heft: 1   |   Seiten: 18 bis 19   |   Erscheinung: 01.01.2011   |   DOI: 10.3936/docid122324


Abstract

Der Anteil der Demenzkranken an der Gesamtbevölkerung würde innerhalb von 50 Jahren von heute 1,5 auf 3,8 Prozent steigen, heißt es im Pflegereport. Das ist nicht nur eine Herausforderung für Angehörige, Heime und Pflegende, sondern auch für das Finanzierungssystem. Denn die Krankheit geht in vielen Fällen mit der Pflegebedürftigkeit einher. Nur zehn Prozent der 2009 verstorbenen an Demenz Erkrankten waren nicht pflegebedürftig. Der höhere medizinische und pflege-rische Betreuungsaufwand verursache erheblich höhere Kosten, so die Barmer. Die monatlichen Ausgaben der Sozialver-sicherungen für einen Demenzkranken lägen durchschnittlich um rund 800 Euro höher als bei einem gleichaltrigen nicht demenziell Erkrankten.


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