Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 38 | Heft: 5 | Seiten: 58 bis 61 | Erscheinung: 01.05.2013 | DOI: 10.3936/docid142616
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Abstract
Männer nehmen insgesamt weniger professionelle Hilfe in Anspruch, weil dies ihr gesellschaftlich geprägtes Rollenbild nur bedingt zulässt. Frauen und Männer äußern sich anders zu Symptomen und entwickeln unterschiedliche Bewältigungsstrategien, weshalb der Genderaspekt auch in die Behandlung und nicht nur in die Diagnose mit einfließen sollte. Im Umgang mit Gesundheitsproblemen und deren Erklärungsversuchen greifen Männer tendenziell auf Externalisierungsstrategien zurück, weshalb sie Bewegung und Sport für den wichtigsten gesundheitsfördernden Aspekt halten.
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