Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 39 | Heft: 5 | Seiten: 62 | Erscheinung: 01.05.2014 | DOI: 10.3936/docid150200
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Abstract
Pflege ist so wie wir sie derzeit kennen und erleben auf die Versorgung Bedürftiger ausge-richtet und nicht auf Teilhabe und Selbstbestim-mung. Es muss aber vor allem deutlich werden, dass wer Unterstützung benötigt, das Recht sein eigenes Leben zu führen, nicht aus der Hand geben muss. Im Gegenteil: Gerade für Men-schen, die nicht alles selber können, ist es in besonderem Maße wichtig, erhaltene oder neu erlangte Fähigkeiten so gut es geht ausleben zu können. Die Würde, die sich auch darin aus-drücken kann, eigensinnig oder auf eine für andere möglicherweise schwer verständliche Weise zu handeln, ist kein Privileg von Men-schen ohne Hilfebedarf.
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