Autor*innen: Rauwald, M.; | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 40 | Heft: 1 | Seiten: 34 bis 36 | Erscheinung: 01.01.2015 | DOI: 10.3936/docid155703
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Abstract
Alle wichtigen Bindungen an nahe Menschen sind fortan durch diese tiefe und unlösbare Ambivalenz in der Erwartung an die Beziehungen bestimmt. Einerseits ist für viele schwer traumatisierte Menschen die Sehnsucht, in der zugewandten und aufmerksamen Beziehung zu nahen Menschen eine Wiedergutmachung und damit Überwindung der alten Wunden zu finden, so groß, dass sie in bisweilen sehr drängender Weise diese Erlösung dort zu finden hoffen. Andererseits können Betroffene Nähe auch als überaus bedrohlich erleben, wenn sie immer wieder an das Unerträgliche erinnert und alte Wunden aufreißen lässt.
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