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Das höchste Gut?

Autor*innen: Stoecker, R.;   |   Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt   |   Jahrgang: 42   |   Heft: 5   |   Seiten: 22 bis 25   |   Erscheinung: 01.05.2017   |   DOI: 10.3936/docid176063


Abstract

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Liest man den Auftaktsatz von Artikel des deutschen Grundgesetzes (CG), dann scheint er unsere staatliche Grundordnung auf ein ebenso altehrwürdiges wie unbezweifelbar festes Fundament zu gründen. Doch der Anschein trügt. Als das Grundgesetz verabschiedet wurde, war es eine spektakuläre Neuerung, sich in einer Verfassung auf die menschliche Würde zu berufen, und bis heute gibt es gewichtige Stimmen, die dies nach wie vor für keine gute idee halten insbesondere aus ethischer Sicht. Der Bielefelder Philosoph Ralf Stoecker erläutert, inwiefern die Menschenwürde ein Problem für die Ethik darstellt und warum es gerade für die Gesundheitsberufe wichtig ist, dieses Problem zu überwinden und ein angemessenes Verständnis der Menschenwürde zu gewinnen.


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ETHIK LEBEN MEDIZIN PROBLEM MENSCHENRECHTE MENSCHENWÜRDE
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