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Wie spät ist zu spät?

Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt   |   Jahrgang: 43   |   Heft: 5   |   Seiten: 28 bis 30   |   Erscheinung: 01.05.2018   |   DOI: 10.3936/docid183236


Abstract

Generell gibt es in der Geburtshilfe immer die Handlungsoption, der Natur ihren Lauf zu lassen. Dies müsste tatsächlich in der Nutzenbewertung jeder geburtshilflichen Intervention als Goldstandard zugrunde gelegt werden, da hier anders als im Krankheitsfall bei einem Patienten ein physiologischer Prozess stattfindet, der biologisch darauf ausgerichtet ist, erfolgreich zu sein. Das Vorgehen bei Terminüberschreitung muss sich also daran messen, ob ein Eingreifen ein besseres Ergebnis erzielt.


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