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Erhöhtes Demenzrisiko durch Arzneimittel?

Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt   |   Jahrgang: 43   |   Heft: 7   |   Seiten: 52   |   Erscheinung: 01.07.2018   |   DOI: 10.3936/docid184446


Abstract

Zwei Jahre später wurde eine amerikanische Studie publiziert, die zu dem Schluss kam, dass allenfalls eine leichte Erhöhung des Risikos vorliege. Dennoch wiesen die Ergebnisse in eine ähnliche Richtung: Bei 23,2 Prozent (797) der Studienteilnehmer kam es in einem Zeitraum von 7,3 Jahren zu einer Demenz, 637 davon eine vom Alzheimer-Typ. Diese Verordnungsund Demenzdaten könnten jedoch auch auf die Behandlung der erwähnten Frühsymptome zurückgehen, weil, so das Resümee der Studie, bei den Senioren mit dem höchsten Konsum von Benzodiazepinen nicht mehr Demenzen als ohne diese Mittel vorkamen. Die Studie zeigte sogar eine eher niedrigere Alzheimerrate als in der Gruppe ohne Benzodiazepine. Dies führte zu der gewagten These (die in der Studie nicht untersucht worden war), Benzodiazepine könnten möglicherweise sogar ein Schutzfaktor gegen Demenz und den kognitiven Verfall sein.


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