Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 43 | Heft: 11 | Seiten: 30 bis 33 | Erscheinung: 01.11.2018 | DOI: 10.3936/docid186427
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Abstract
Während durch Advance Care Flanning (ACP) bzw. Behandlung im Voraus Planen (BVP) akutmedizinische Entscheidungen über Leben und Tod erstmals in der Breite tatsächlich patientenorientiert, also auf dem Boden aussagekräftiger und valider Vorausplanungen getroffen werden könnten, steht für Kritiker die Sorge im Raum, das Konzept stehe für einen Machbarkeitsund Planungswahn fern jeder Realität. Unsere Autorinnen zeigen, dass in kritischen Behandlungssituationen der Wille des entscheidungsunfähigen Patienten bisher nur selten Berücksichtigung findet, und beschreiben, welches Potenzial BVP für die Selbstbestimmung der Patienten birgt. Sie erläutern, warum die Sorge, es werde versucht, das Unplanbare zu planen, unbegründet ist und zentrale kritische Argumente am Kern von BVP Vorbeigehen.
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