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Angehörigenfreundliche Intensivstation

Autor*innen: Zegelin, A.;   |   Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt   |   Jahrgang: 43   |   Heft: 11   |   Seiten: 46 bis 47   |   Erscheinung: 01.11.2018   |   DOI: 10.3936/docid186431


Abstract

Immer noch werden Angehörige während Behandlungen im Krankenhaus „rausgeschickt oder als Störenfriede empfunden. Inzwischen haben wir viel Wissen darüber, dass die Ängste und Sorgen der Angehörigen sich auf das Befinden der Patienten auswirken. Früher durften Eltern nicht zu ihren kranken Kindern, überhaupt gab es im Krankenhaus strenge Besuchszeiten begründet mit dem Ruhebedürfnis der Kranken oder hygienischen Aspekten. Eine besondere Situation ergibt sich auf den Intensivstationen: Die Menschen dort sind schwerstkrank, ringen um ihr Leben, für viele sind es die letzten Lebenstage. Hier die Familie außen vor zu lassen, entbehrt Jeder Menschlichkeit und fachlichen Grundlage.


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