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Die eigene Identität bewahren

Autor*innen: Holtbernd, T.; Müller, C.;   |   Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt   |   Jahrgang: 44   |   Heft: 1   |   Seiten: 49 bis 51   |   Erscheinung: 01.01.2019   |   DOI: 10.3936/docid187294


Abstract

So ist zum Beispiel das Entblößen in einem pflegerischen Beruf einseitig. Menschen, die Hilfe bei der täglichen Hygiene brauchen, sind im Badezimmer eines Wohnheims den Blicken der Pflegekräfte ungeschützt ausgesetzt. Umgekehrt drängt sich Pflegenden die Nacktheit auf: Sie können nicht weggucken, es muss ihnen egal sein. Sie sollen nicht zeigen, wie attraktiv das Gegenüber empfunden wird oder wie schwierig es sein kann, einen von den Jahren oder von Behinderungen gezeichneten Körper zu pflegen. Die Antwort auf die nackte Provokation muss funktional sein, so lautet zumindest die Theorie. Dass indirekt oder unbewusst dennoch Botschaften beim Gegenüber ankommen oder in Bemerkungen, Gesten, in die Mimik hineingedeutet werden, ist wohl den meisten Pflegenden bekannt.


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