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Überleben im Gulag: Berichte eines ukrainischen Psychiaters über seine Haft

Autor*innen: Cluzman, S.   |   Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt   |   Jahrgang: 45   |   Heft: 11-12   |   Seiten: 54 bis 57   |   Erscheinung: 02.11.2020   |   DOI: 10.3936/docid206283


Abstract

Im Mai 1972 verhaftete der russische Geheimdienst KGB den ukrainischen Psychiater Semyon Gluzman wegen „antisowjetischer Agitation und Propaganda". Ihm wurde vorgeworfen, Informationen über Menschenrechtsverletzungen in der Sowjetunion, insbesondere über den Missbrauch der Psychiatrie für politische Zwecke, verbreitet zu haben. Er wurde zu sieben Jahren Arbeitslager und drei Jahren sibirische Verbannung verurteilt. Während seines Aufenthalts im Lager setzte er seine wissenschaftliche und journalistische Tätigkeit fort. Im Folgenden lesen Sie Auszüge aus einem demnächst erscheinenden Buch, das Texte versammelt, die Gluzman in Haft geschrieben hat.


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