Autor*innen: Eisenreich, S. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 46 | Heft: 3-4 | Seiten: 50 bis 52 | Erscheinung: 25.02.2021 | DOI: 10.3936/docid209583
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Abstract
Wo es um Gerechtigkeit geht, ist die Schuld nicht fern. Viele kranke Menschen stellen sich früher oder später die Frage: Warum bin ich krank geworden? Warum habe ich Krebs bekommen? Warum bin ich depressiv geworden? Es ist eine Frage der Selbstbezogenheit und sie geht implizit mit der Frage einher: Bin ich schuld? Und wenn nicht ich, wer dann? Umgekehrt wird die Frage selten bis nie gestellt: Warum bin ich nicht krank geworden? Unser Autor diskutiert, inwiefern die Frage nach Gerechtigkeit in Bezug auf Gesundheit und Krankheit gestellt werden kann und wie gerecht die Versorgung von Menschen mit seelischen Nöten hierzulande ist.
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