Autor*innen: Klie, T.; Manzeschke, A.; Remmers, H. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 46 | Heft: 7-8 | Seiten: 44 bis 47 | Erscheinung: 08.09.2021 | DOI: 10.3936/docid225670
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Abstract
Die Corona-Pandemie hat die Situation im Gesundheitswesen national, aber auch weltweit in den Fokus öffentlicher Debatten gerückt. Wie durch ein Brennglas zeichnen sich unter den pandemischen Bedingungen die Stärken, aber auch die Schwächen des Gesundheitswesens ab. In besonderer Weise wird die Bedeutung der Pflege erkennbar, die zwar mit Applaus bedacht, aber in ihrer Eigenständigkeit keineswegs hinreichend gewürdigt und gestärkt wird. Aus einem einjährigen Diskussionsprozess von Expertinnen aus der Pflegeethik ist ein Memorandum entstanden, das auf umfangreichen Analysen beruht, die einer gesonderten Veröffentlichung vorbehalten bleiben. Die aus dieser Analyse abgeleiteten Diagnosen und Konsequenzen zur Gesundheitspolitik und Stärkung der Profession der Pflege werden in diesem Beitrag vorund zur Diskussion gestellt. Die Krise des Gesundheitswesens und die strukturelle Schwäche der Pflege sind nicht neu, sondern chronisch. Gleichwohl zeigen sich ihre Auswirkungen, aber auch ihre Ursachen in Zeiten der Corona-Pandemie in aller Deutlichkeit. i. Gesundheit und Pflege als Aufgabe der Daseinsvorsorge
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