Autor*innen: Arendt, L.; Geitz, E.; Graf, T. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse | Jahrgang: 47 | Heft: 2 | Seiten: 56 bis 58 | Erscheinung: 06.04.2022 | DOI: 10.3936/docid231916
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Abstract
Die Themen Migration und Flucht sind seit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine dauerhaft präsent. Erlittener Not und Vertreibung wird oft mit unbürokratischer Hilfe begegnet. Sofas werden freigeräumt und Wohnungen mit Menschen geteilt, die dem Krieg entkommen sind. Noch bevor die ersten Schocks überwunden sind und Kriegstraumata bearbeitet werden können, versuchen Geflüchtete, auch auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Wie soll mit dieser neuen Situation umgegangen werden? Welche Themen liegen jetzt an? Tagesschau.de fragte beispielsweise keine zwei Wochen nach Kriegsbeginn: „Neues Pflegepersonal zum Dumpingpreis?“ Damit ist ein Thema gesetzt: Niedriglohnkonkurrenz auf dem Pflegemarkt und in der häuslichen Betreuung. Dieser kühle Blick ins Portemonnaie offenbart wenig Sinn für Willkommenskultur. Ein begleitetes Ankommen und ein Willkommen heißen sind aber die erste Voraussetzung für gelingende Integrationsprozesse. Das Bildungsinstitut im Gesundheitswesen (BiG) in Essen macht mit der Weiterbildung „Transkulturelle:r Expert:in“ ein Angebot im Bereich des betrieblichen Integrationsmanagements für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste.
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