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Critical Incidents meistern und durch Multiperspektivität interkulturelle Kompetenz stärken

Autor*innen: Marchwacka,M. A.   |   Zeitschrift: Dr. med. Mabuse   |   Jahrgang: 50   |   Heft: 2   |   Seiten: 77 bis 80   |   Erscheinung: 28.05.2025   |   DOI: 10.3936/ALDM218


Abstract

Die europäische Gesellschaft ist durch Diversität geprägt, die bedeutsame Auswirkungen auf das Gesundheitswesen hat. Faktoren wie Migration, Mobilität und demografische Veränderungen führen dazu, dass Fachkräfte im Gesundheitssektor kulturelle Vielfalt alltäglich erleben und dabei sprachliche und soziale Hintergründe sowie Erwartungen und Erfahrungen stark variieren. Die Determinanten von Migrationserfahrungen werden in der Fachliteratur als "Pushund Pull-Faktoren" bezeichnet. Push-Faktoren sind externe Umstände, die dazu führen, dass Individuen ihre Heimatländer verlassen. Zu den maßgeblichen Faktoren zählen in diesem Zusammenhang politische Instabilität, Kriege, Armut, Hunger sowie eine unzureichende gesundheitliche Versorgung. Pull-Faktoren werden als attraktive Bedingungen in Zielländern definiert. Zu diesen zählen eine bessere Gesundheitsversorgung, Aussicht auf eine bessere Zukunft, ökonomische Chancen, Aufstiegsmöglichkeiten und politische Stabilität. Die unterschiedlichen Migrationsgründe gehen mit einer Vielzahl von Erwartungen und diversen (ggf. fehlenden) Ressourcen einher, die sich sowohl auf die Patientinnen und Patienten als auch auf die ausländischen Fachkräfte beziehen


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Gesundheitswesen Ausbildung Reflexion Migration Kommunikation Fachkräfte interkulturelle Kompetenz Diversität Critical Incidents kulturelle Vielfalt
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