Autor*innen: Graber-Dünow, M. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 23 | Heft: 5 | Seiten: 30 bis 31 | Erscheinung: 01.05.1998 | DOI: 10.3936/docid45828
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Als W. Schmidbauer vor mehr als 20 Jahren mit den Hilflosen Helfern das Psychogramm der HelferInnenberufe entwarf, das nun als Motto der Hessischen Altenpflegetage Anfang Mai zu neuer Publizität gelangt, hatte er ein ganz entscheidendes Wesensmerkmal der Spezies AltenpflegeIn vergessen: den Masochismus. Denn anders als mit einer gewissen Lust am Leiden mag es kaum erklärbar sein, wie jemand dazerhaft in einem Beruf arbeiten kann, bei dem seit jeher die Ansprüche dem Machbaren kilometerweit hinterherhinken. Die hohe Zahl von AussteigerInnen aus dem Beruf zeigt deutlich, daß viele, meist hochmotivierte und engagierte Menschen diesen Spagat auf Dauer nicht ertragen können.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.