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„Idealsynthese zwischen Krankenschwester und Hausfrau“ – Der Hauspflegeverein in Frankfurt am Main in den 1950er und frühen 1960er Jahren

Autor*innen: Kristina Matron   |   Zeitschrift: Geschichte der Pflege, Hungen   |   Jahrgang: 18   |   Heft: 12   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 22.12.2015   |   DOI: 10.3936/docid203051


Abstract

In diesem Beitrag steht die Entwicklung des Frankfurter Hauspfl egevereins in den 1950er Jahren im Fokus. Ziel des 1948 wieder gegrü ndeten Vereins war es, Familien aller Schichten zu helfen, wenn die Hausfrau wegen Krankheit ausfi el. Die vermittelte Hauspfl egerin versorgte den Haushalt und pfl egte Erkrankte; sie musste sowohl hauswirtschaft liche als auch pfl egerische Fä higkeiten haben, ohne dass eine pfl egerische Ausbildung vorausgesetzt wurde. Bald machte nicht mehr die Vertretung der Mutter und Hausfrau den grö ß ten Teil der Einsä tze aus, sondern die Pfl ege von alten, alleinstehenden Menschen. Diese Einsä tze waren oft mals Dauereinsä tze in Tagund Nachtschicht, die nur durch Tod oder Heimeintritt der Gepfl egten beendet werden konnten. Vertreter der Wohlfahrtspfl ege entwarfen in den 1950er Jahren ein eigenes Berufsbild und setzten sich fü r den Ausbau und die sozialrechtliche Etablierung der Hauspfl ege ein. Bis Anfang der 1960er Jahre wurde eine zweijä hrige Ausbildung fü r Hauspfl egerinnen eingerichtet, die hauswirtschaft liche, pfl egerische und pä dagogische Kenntnisse vermittelte.


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