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„Ihr Herz ist ihr Tarifvertrag gewesen ...“ – Kirchliche Personalpolitik für Krankenschwestern 1920-1930 in der Zeitschrift „Krankendienst“

Autor*innen: Monja Schünemann   |   Zeitschrift: Geschichte der Pflege, Hungen   |   Jahrgang: 20   |   Heft: 5   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 02.05.2017   |   DOI: 10.3936/docid203108


Abstract

Anfang des 20. Jahrhunderts spaltete sich die Krankenpflege in Deutschland in zwei diametral gegenüberstehende Lager: die weltliche und die geistliche Krankenpflege. Die katholischen Mutterhäuser hatten zunehmend Probleme, ihr Personal zu halten und neues Personal zu rekrutieren. Im Jahr 1920 gründete sich dann die Zeitschrift »Krankendienst«, die es sich zur Aufgabe machte, das Personal mental in seinem Beruf zu halten und die Leitlinien vorzugeben und zu propagieren. Dem ersten Pflexit in Deutschland hatte sie vor allem eines entgegenzusetzen: die Erhöhung des moralischen Drucks auf die Pflegenden.


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