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Die berufsmäßige Ausbildung der Krankenpflege, auch außerhalb der bestehenden kirchlichen Organisationen

Autor*innen: Hilmar Conrad   |   Zeitschrift: Geschichte der Pflege, Hungen   |   Jahrgang: 20   |   Heft: 11   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.11.2017   |   DOI: 10.3936/docid203120


Abstract

Rudolf Virchow skizzierte auf der Berliner Frauen-Vereins-Conferenz von 1869 seine Vorstellungen über die berufsmäßige Ausbildung der Krankenpflege. Die Analyse des Redemanuskripts wurde mittels der „Stufen zur Quellenarbeit“ nach Rohlfes durchgeführt. Sie enthält einen Überblick über Virchow, die Frauen-Vereine, das historische Umfeld und die Situation der kirchlichen sowie englischen Krankenpflege um 1869. Zentrales Argument Virchows ist, dass sich die Krankenpflege innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft und nicht in kirchlichen Institutionen organisieren solle. Weiter argumentiert er, dass die Geschlechtertrennung der Pflegkräfte auf den Pflegestationen aufzuheben sei. Die Durchführung müsse staatlich organisiert sein und die Finanzierung genossenschaftlich getragen werden.


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