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„… denn eine Krankenschwester muss religiös sein.“ Die Gründungsgeschichte des Katholischen Krankenfürsorgevereins 1906 in Köln

Autor*innen: Dr. rer. cur. Henrike Sappok-Laue   |   Zeitschrift: Geschichte der Pflege, Hungen   |   Jahrgang: 22   |   Heft: 11   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 14.11.2019   |   DOI: 10.3936/docid203149


Abstract

Im Jahr 1906 wurde in Köln der Katholische Krankenfürsorgeverein gegründet. Das Bedürfnis nach einem solchen Verein, in dem junge ledige oder verwitwete katholische Frauen fundiert in der Pflege ausgebildet werden sollten, ergab sich aus dem herrschenden Fachkräftemangel. Dieser bezog sich auf die Gesundheitsversorgung vor allem in den ländlichen rheinländischen Gebieten. Zum anderen weigerten sich die katholischen Pflegeorden, die die pflegerische Versorgung zum größten Teil sicherten, den medizinisch-wissenschaftlichen Forderungen der Ärzteschaft nach Ausbildung und Assistenz z. B. in der Geburtshilfe oder der Versorgung männlicher Kranker nachzukommen. Der Artikel befasst sich mit der Beschreibung der seinerzeitigen Gesundheitsversorgung in und um Köln und den unterschiedlichen Motivationen zur Gründung des Vereins. Dabei werden Erfolge und Misserfolge beleuchtet, die schließlich in eine Übernahme durch das Rote Kreuz führten.


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