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Briefmarken – gezähnte Dokumente der Philateliegeschichte Zum Titelbild dieser Ausgabe

Autor*innen: Dr. Hubert Kolling   |   Zeitschrift: Geschichte der Pflege, Hungen   |   Jahrgang: 23   |   Heft: 5   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 16.05.2020   |   DOI: 10.3936/docid203151


Abstract

Sie sind Spiegel der Zeit, können kleine Wohltäter sein – und schmücken unsere Post. Die Rede ist von Briefmarken, früher offiziell Postwertzeichen genannt, die eine willkommene Möglichkeit zur Selbstdarstellung der Länder bieten, die sie ausgeben. Nicht umsonst bezeichnete sie der Philosoph, Kulturkritiker und Übersetzer Walter Benjamin (1892-1940) in seinem Text „Briefmarken-Handlung“ (1927) als „Visitenkarten, die die großen Staaten in der Kinderstube abgeben.“ So tragen die Briefmarken, für manche Zeitgenossen noch immer ein beliebtes Sammelobjekt, neben dem Wert und der Herkunftsbezeichnung zumeist ein künstlerisches Motiv. Die einst häufig verwandten Bildnisse von Monarchen wurden dabei im Laufe der Zeit durch interessante Darstellungen aus den Bereichen Kultur, Geschichte, Natur, Technik, Sport, Bauwerke sowie wichtiger Persönlichkeiten und aktueller Ereignisse abgelöst.


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