Autor*innen: Melanie Foik | Zeitschrift: Geschichte der Pflege, Hungen | Jahrgang: 23 | Heft: 5 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 16.05.2020 | DOI: 10.3936/docid203157
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Abstract
Die Krankenpflege im sozialistischen Polen sollte nach dem Willen der politisch Verantwortlichen normalisiert und anderen Berufen gleichgestellt werden. Trotz umfangreicher gesetzlicher Regulierungen gestalteten sich die Arbeitsund Lebensverhältnisse von Krankenschwestern jedoch äußerst schwierig. Zu Beginn der 1960er Jahre hatte sich innerhalb der Berufsgruppe eine Atmosphäre von Anspannung und Unzufriedenheit verdichtet, die sich schließlich in zwei aufeinanderfolgenden Streiks in Warschau entlud. Die Proteste setzten zum einen den aufgestauten Unmut gegenüber den Behörden frei. Zum anderen offenbarten sich nun aber auch Gräben innerhalb des Berufsstandes selbst, da sich ein großer Teil der Krankenschwestern von ihren offiziellen Interessensvertretungen nicht repräsentiert fühlte.
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