Autor*innen: Dr. Kolling, H. | Zeitschrift: Geschichte der Pflege, Hungen | Jahrgang: 23 | Heft: 2 | Seiten: 155 bis 157 | Erscheinung: 13.11.2020 | DOI: 10.3936/docid207070
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Abstract
Im Anschluss an den „Nürnberger Prozess“ gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof 1945 fanden zwischen 1946 und 1949 zwölf Nachfolgeprozesse gegen insgesamt 177 Angeklagte statt. Zu ihnen gehörte als Teil einer Kette juristischer Aufklärungsund Aufarbeitungsversuche der Massentötungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch die nationalsozialistische Gewaltdiktatur 1949 auch der Augsburger Strafprozess über die NS-„Euthanasie“-Verbrechen in Kaufbeuren und Irsee. Angeklagt waren dabei der damalige Ärztliche Direktor Dr. Valentin Faltlhauser (1876-1961), die Krankenschwester Mina Wörle (1895-1973) und Olga Rittler (1901-1979), der Krankenpfleger Paul Heichele (1896-1979) sowie der Verwaltungsbeamte Georg Frick (1893-1978).
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