Zum Inhalt springen

Kontemplation: Behindert die Dramaturgie des Lebens die Epik der Gegenwart?

Autor*innen: Herzog, A.   |   Zeitschrift: Geschichte der Gesundheitsberufe   |   Jahrgang: 9   |   Heft: 1   |   Seiten: 49 bis 59   |   Erscheinung: 08.05.2023   |   DOI: 10.3936/docid299269


Abstract

„Die Insassen sind teilweise aufs Festland verlegt worden. “ (Müller 2022: 350) - dieses Zitat steht in demselben Werk geschrieben, das postuliert: „Die Schule von morgen wird ebenfalls einer Anstalt gleichen. “ (Weber et al. 2022: 169). In diese Kette entlarvender Zitationen reihen sich weitere Aphorismen von diversen Protagonisten ein, die Teil einer gesundheitlichen Versorgungslandschaft sind - z. B. mit einer Aussage wie: „Kämpfe um Partizipation an Macht und Reichtum [wirken] in gewisser Weise in die anstaltsinternen Geschehnisse der Anstalt [hinein]“ (Ledebur 2015: 20). Verfolgen dabei die Anstalten immer noch oder weiterhin das Ziel der „nützlichen Staatsbürger“, die es als „brauchbare Glieder der menschlichen Gesellschaft“ (Deluigi 2021: 103) heranzubilden gilt?


Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.


GESUNDHEIT BUCH PFLEGE BILDUNG LEBEN BEHINDERUNG ERLEBEN GESCHICHTE AINS TOD
18,64 € 18,64 €
19,95 €

Allgemeine Geschäftsbedingungen
30-Tage-Geld-zurück-Garantie
Versand: 2-3 Geschäftstage