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Kindstötungen im Spiegel der Geschichte Von religiöser Legitimation bis zur systematischen Vernichtung

Autor*innen: Genz, K.   |   Zeitschrift: Geschichte der Gesundheitsberufe   |   Jahrgang: 11   |   Heft: 2   |   Seiten: 78 bis 82   |   Erscheinung: 14.11.2025   |   DOI: 10.3936/docid569198


Abstract

Der Beitrag analysiert historische Praktiken der Kindstötung vom Altertum bis ins 20. Jahrhundert und zeigt, wie religiöse, ökonomische, soziale und politische Motive das Töten von Neugeborenen legitimierten. Kindstötung erscheint dabei nicht als individueller Ausnahmefall, sondern als Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse und institutioneller Normierungsprozesse. Die systematische Ermordung behinderter Kinder im Nationalsozialismus markiert einen ideologischen Tiefpunkt dieser Entwicklung. Durch die Analyse ideengeschichtlicher Kontinuitäten und normativer Deutungsmuster leistet der Artikel einen Beitrag zur pflegehistorischen Bildung sowie zur ethischen Reflexion gegenwärtiger Pflegepraxis.


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Geschichte Nationalsozialismus Kindstötungen religiöse Legitimation soziale Motive eugenische Maßnahmen Pflegepraxis ethische Reflexion vulnerable Kinder gesellschaftliche Reaktionen
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