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Wider den „Methodenwahn“: Lernkulturentwicklung als Voraussetzung einer konsistenten Curriculumsentwicklung

Autor*innen: Prof. Dr. habil Thomas Prescher   |   Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen   |   Jahrgang: 21   |   Heft: 9   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 10.09.2018   |   DOI: 10.3936/30000-1639


Abstract

Die anstehende Curriculumsentwicklung vom Rahmenlehrplan zum Schulcurriculum nach dem neuen Pflegeberufegesetz kann eine Chance für die Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität in Berufsfachschulen sein. In einer frühzeitigen Auseinandersetzung ist es bedeutsam, dafür innerhalb der Schulen und schulübergreifend innerhalb der Träger das didaktische Handeln in der eigenen Unterrichtspraxis zu hinterfragen, weiterzuentwickeln und aus einem gemeinsamen didaktischen Verständnis eines kompetenzorientierten Lernens die Curriculumsentwicklung vorzubereiten. Im Beitrag wird dazu der Bogen gespannt, die Begründungslinien einer Lernkulturentwicklung zu beschreiben, die einen einseitigen Methodenwahn überwindet und die Berufsfachschulen als lernende Organisationen in den Blick nimmt. Der Ansatz eines transindividuellen Lernens wird als Voraussetzung angesehen ein konsistentes Konzept eines kompetenzorientierten Lernens auf Ebene der Schulen zu entwickeln und umsetzen. Damit wird im Beitrag die Frage beantwortet, wie der Weg gestaltet werden kann von der Programmatik didaktischer Theoriebildung zur konkreten Unterrichtspraxis.


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ENTWICKLUNG ZIEL ALTER BILDUNG LERNEN UNTERRICHT CURRICULUM INTERAKTION AINS DIDAKTIK
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