Autor*innen: Sebastian Koch, PD Dr. Gero Langer | Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen | Jahrgang: 21 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 21.12.2018 | DOI: 10.3936/30000-1703
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Hintergrund: Es bedarf wissenschaftlicher Methodenkenntnisse, um dem Anspruch der evidenzbasierten Notfallmedizin (EBNM) gerecht zu werden. Diesen komplexen Anforderungen wird die heutige Ausbildungssituation an den Berufsfachschulen für Notfallsanitäter1 und das daraus resultierende Qualifikationsprofil zukünftiger Notfallsanitäter nicht gerecht. Über die Implementierung der EBNM in der Ausund Weiterbildung von Notfallsanitätern ist bisher noch wenig bekannt. Methodik: Im Zeitraum von Mai bis Juni 2017 wurden in einer multizentrischen Querschnittsstudie Bedingungsfaktoren für eine EBNM mittels Fragebogen bei 1648 nicht-ärztlichen Mitarbeitern in der präklinischen Notfallund Rettungsmedizin aus allen 16 Bundesländern erhoben. Die Daten wurden deskriptiv ausgewertet. Ergebnisse: Drei Viertel der Befragten (n = 1213; 73, 6? %) stimmte der Aussage zu, dass ein Großteil der Rettungskräfte nicht über aktuelle Forschungsergebnisse informiert ist. Zwei Drittel der Befragten (n = 1097; 66, 5? %) bestätigten die Aussage, Angebote von Fortoder Weiterbildungen zum Thema wissenschaftliches Arbeiten? /? Forschung zu benötigen, um evidenzbasierte Notfallmedizin in ihrer beruflichen Praxis umzusetzen. Diskussion: Zusammenfassend liefert die vorliegende Studie erste Erkenntnisse für die Implementierung der EBNM in der Ausund Weiterbildung von Notfallsanitätern. Von den Befragten wird eine stärkere Unterstützung durch Vorgesetzte und ärztliche Kollegen gefordert. Gleichzeitig werden verstärkt Fortund Weiterbildungen zum Thema wissenschaftliches Arbeiten? /? Forschung benötigt.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.