Autor*innen: Andrea Gundolf | Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen | Jahrgang: 22 | Heft: 8 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 27.08.2019 | DOI: 10.3936/30000-1688
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Abstract
Gesundheitsförderung und Prävention werden im österreichischen Schulsystem noch unzureichend umgesetzt. Kompetenzbereiche des gehobenen Dienstes für Gesundheitsund Krankenpflege (DGKP) wurden bisher im österreichischen Schulsystem kaum beachtet. Im internationalen und europäischen Raum erkannte man das Potential von Schulgesundheitspflegerinnen und -pfleger schon vor einiger Zeit. Die Zunahme chronisch kranker Kinder im Schulsystem, Inklusion, Migration und Vulnerabilität lassen besonders im Hinblick auf das Ganztagsschulsystem bzw. der Zusammenlegung von Schulstandorten einen Bedarf an Fähigkeiten von Gesundheitsexpertinnen und -experten aufkommen. Im vorliegenden Artikel wird das Berufsbild „School Nurse“ mit seinem Tätigkeitsund Kompetenzbereich aufgezeigt. Im Jahr 2016-2017 fand eine qualitative Befragung anhand von problemzentrierten, leitfadengestützen Expertinnenund Experteninterviews mit 12 Personen des Kärntner Bildungsund Gesundheitssystems statt, um den Bedarf von Schoolnurses in Primarschulen zu erheben. Die Literaturrecherche und die Kontaktierung der zu Interviewenden Personen erfolgte mittels Schneeballmethode. In der Gesetzesnovelle des Gesundheitsund Krankenpflegegesetz (GuKG) vom September 2016 wurde die Schulgesundheitspflege als neuer Aufgabenbereich von DGKP bereits verankert.
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