Autor*innen: Katrin Arianta, Dr. Juliane Dieterich | Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen | Jahrgang: 23 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 03.01.2020 | DOI: 10.3936/30000-1744
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Abstract
Informationen über das pflegeberufliche System der Herkunftsländer ausländischer Pflegekräfte mit ihren Qualifizierungsstrukturen, Berufsauffassungen und Tätigkeitsprofilen sind rar. Sie sind jedoch wichtig, wenn transformatorische Lehr-Lernprozesse aus subjektorientierter Perspektive im Rahmen von Anerkennungsqualifizierungen gelingen sollen. In diesem Beitrag werden exemplarisch Ergebnisse einer explorativen Studie über das Pflegen lernen in Afghanistan dargestellt. Die Ergebnisse zeigen eine heterogene Qualifizierungspraxis in einer Lebensund Pflegewelt, die gegenseitige Fremdheitsphänomene, im Rahmen des pflegeberuflichen Ankommens und Umlernens in Deutschland auslösen können. Im Interesse gegenseitiger Anerkennung sollen die identifizierten Unterschiede nicht als Defizite verstanden werden, sondern als Basis für individualisierte Pflegebildungsprozesse bzw. Schulungsangebote nutzbar werden.
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