Autor*innen: Wittmann, M.; Anselmann, V. | Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe | Jahrgang: 10 | Heft: 1 | Seiten: 31 bis 38 | Erscheinung: 22.02.2024 | DOI: 10.3936/0043
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Abstract
Lernen in der beruflichen Ausund Weiterbildung hat verschiedene Bedingungen (z. B. die Motivation) und Anforderungen (z. B. Connectivity of Education and Work), was auch in der Gestaltung von digitalen Lernumgebungen in der beruflichen Bildung berücksichtigt werden muss. Die hier beschriebene Studie fokussiert folgende Forschungsfrage: Inwiefern gibt es Zusammenhänge zwischen motivationalen Lernbedingungen, Self-Directed Learning als Lernaktivität und Theorie-Praxis-Transfer von Lernenden in digitalen Lernumgebungen in der Pflegeausbildung? Theoretische Basis stellen die Modelle des Instructional Design dar, hier insbesondere das Vier-Komponenten-Modell. In einer querschnittlichen Online-Fragebogenstudie wurden daher 330 Auszubildende in der Pflege unter anderem zu ihrem selbstgesteuerten Lernen (Aeppli, 2005), der ihnen zur Verfügung stehenden digitalen Ausstattung (Freie Universität Berlin, 2008), zu ihrer Selbstwirksamkeit (Fisher & King, 2009, S. 44-48), ihren motivationalen Aspekten (Müller et al. , 2007) und dem Theorie-Praxis-Transfer (Anselmann, 2022) befragt. Mithilfe von deskriptiven statistischen Analysen wie auch Regressionsanalysen wurden die Daten ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass das selbstgesteuerte Lernen umso besser gelingt, je besser die Betreuung der Auszubildenden im Rahmen der digitalen Lehre durch ihre Lehrkräfte ist. Der Theorie-Praxis-Transfer gelingt umso besser, je besser die Lernenden selbstgesteuert lernen. Der Fokus der Lehrenden sollte demnach in der digitalen Lehre auf die Betreuung der Lernenden gelegt werden. Die Lernenden benötigen nicht viele unterschiedliche Tools.
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