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„Ein Fehler ist passiert. Ich kann es nicht ändern – aber ich konnte davon profitieren.“

Autor*innen: Engi, K.   |   Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe   |   Jahrgang: 10   |   Heft: 2   |   Seiten: 74 bis 85   |   Erscheinung: 23.05.2024   |   DOI: 10.3936/avvhzt75


Abstract

Entwicklung berufsrelevanter Handlungskompetenzen durch selbstverursachte Praxisfehler in der Intensivpflege-Ausbildung: Eine qualitative Studie In der klinischen Praxis machen Intensivpflegestudierende unweigerlich Fehler. Ungeachtet der psychischen Belastung durch das Fehlerereignis kann jedoch auch berufliches Lernen erfolgen. Diese Untersuchung geht der Frage nach, wie Intensivpflegestudierende berufsrelevante Handlungskompetenzen aus selbst verursachten Fehlern aufbauen. Sechs problemzentrierte Interviews fanden statt. Die Datenanalyse nach Prinzipien der Grounded Theory führte zu einem Modell des beruflichen Lernens aus Praxisfehlern: Die individuelle Bewertung eines Fehlers als lernrelevant erweist sich als entscheidend, um einen Lernprozess auszulösen. Die Reaktion der Bezugspersonen beeinflusst das fehlerbezogene Lernen. Fehlererlebnisse führen dazu, dass Studierende sich mit ihrer Fehlbarkeit auseinandersetzen.


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