Autor*innen: Händler-Schuster, D. ; Stark, E. ; Domeisen F, Schärli-Lim, S. | Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe | Jahrgang: 13 | Heft: 1 | Seiten: 34 bis 40 | Erscheinung: 22.01.2026 | DOI: 10.3936/s7p0hg18
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Abstract
Die Fähigkeit, in interkulturellen Situationen wirksam und angemessen zu handeln, ist angesichts gesellschaftlicher Diversität und globaler Mobilität von hoher Relevanz. Diese Studie untersuchte im Hochschulbereich der Deutschschweiz, inwiefern die Lehrinhalte eines mehrwöchigen Diversity-Moduls im MSc Pflege die interkulturelle Sensibilität von Studierenden fördern. Zur Erfassung von Veränderungen wurde der IDI-Test (Intercultural Development Inventory) bei 101 Teilnehmenden in drei Kohorten über drei Jahre hinweg jeweils vor und nach dem Modul eingesetzt. Nach Abschluss des Moduls zeigte sich eine Verringerung des Orientation Gap zwischen der wahrgenommenen Orientierung (PO) und der Entwicklungsorientierung (DO), was auf eine verbesserte Selbsteinschätzung im Sinne einer reduzierten Überschätzung der eigenen interkulturellen Kompetenz hinweist. Zudem verschoben sich die Entwicklungsorientierungen weg von Polarisierung hin zu stärkerer Akzeptanz, was auf einen positiven Einfluss der Lehrinhalte auf die interkulturelle Sensibilität hindeutet. In Kombination mit angeleiteten Reflexionsgesprächen erwies sich der IDI-Test als unterstützendes Element zur Förderung interkultureller Sensibilität im Hochschulkontext.
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