Autor*innen: Giese, Prof. Dr. Constanze | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 22 | Heft: 5 | Seiten: 103-105 | Erscheinung: 11.05.2020 | DOI: 10.3936/docid196804
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Abstract
Aus medizinethischer Sicht dominieren zur Covid-19-Krise Diskussionen zur Triage-Problematik, zu belastenden Entscheidungen darüber, wer einen Behandlungsoder Beatmungsplatz bekommt und wer – sollte es im Katastrophenfall zu wenige Plätze geben – außen vor bleibt. Derartige Situationen medizinethisch und prospektiv zu durchdringen ist wichtig und mehr als berechtigt. Für die Teams in den Kliniken kann eine Delegation solcher Entscheidungen auf die Mikroebene zermürbend sein und schwer belastend.
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