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Wie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten die interprofessionelle Behandlung von kritisch Kranken mit COVID-19 auf der Intensivstation unterstützen können.

Autor*innen: Sabrina Grossenbacher-Eggmann, Isabelle Lehmann, Joachim Schmidt, Martin L Verra   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 22   |   Heft: 5   |   Seiten: 126 bis 131   |   Erscheinung: 11.05.2020   |   DOI: 10.1186/cc12616


Abstract

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 führt bei 9% der Infizierten zu einer schweren Lungenentzündung, welche eine mechanische Beatmung auf der Intensivstation erfordert. Aufgrund der erwartet hohen Infektionsrate haben Intensivstationen weltweit die Anzahl Beatmungsplätze erhöht. Dieser Artikel beschreibt, wie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten einen wichtigen Beitrag zur Grundversorgung dieser schwerkranken Patientengruppe leisten könnten, indem sie beispielsweise die Pflegenden mittels einem Bauchlagerungsteam unterstützen oder die Frührehabilitation von beatmeten, kritisch kranken Erwachsenen übernehmen, um dadurch die Beatmungszeit zu verkürzen und Sekundärschäden vorzubeugen.


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